Im Rahmen einer verhaltenstherapeutischen Beratung wird zuerst die Vorgeschichte des Tieres aufgenommen sowie das augenblicklich beobachtbare Problemverhalten begutachtet. Eventuell sind weitere klinische Untersuchungen erforderlich um mögliche organische Ursachen auszuschließen. Anhand der gesammelten Informationen wird das Verhalten beurteilt und eine Diagnose gestellt. Im Anschluss daran wird ein Therapiekonzept erstellt, das speziell auf die individuelle Situation des Besitzers und seines Tieres zugeschnitten ist. Durch die schrittweise Erarbeitung einzelner Therapieschritte erhält dann der Tierbesitzer eine Anleitung zur Umsetzung des Konzeptes für zuhause. Dafür sind regelmäßige Kontakte zum Therapeuten erforderlich, um ein der Therapiesituation angepasstes Trainingsprogramm durchzuführen. Hunde kommunizieren in erster Linie über den Einsatz von Körpersprache, wir Menschen hingegen bevorzugen es, uns verbal miteinander zu verständigen. In Bezug auf die Arbeit mit dem Hund führt das häufig dazu, dass wir verbal das eine, körpersprachlich aber ganz etwas anderes sagen. Es kommt zur Verwirrung oft nicht nur beim Hund. Die Therapiestunden veranschaulicht zum einen die differenzierte Sprache der Hunde und gibt gleichzeitig Anleitung, die menschliche Körpersprache im Umgang mit dem eigenen Hund effektiv einzusetzen.