Ich betreue in meiner Praxis hauptsächlich Hunde, Katzen und Pferde, auf deren spezifische Erkrankungen und Verhaltensweisen ich mich spezialisiert habe. Eine homöopathische Therapie ist jedoch für jede Tierart geeignet.
Die klassische Homöopathie ist eine Heilmethode die sanft und ohne Nebenwirkungen heilen kann. Es handelt sich um eine Heilmethode die in akuten und chronischen Krankheiten individuell auf das zu behandelnde Tier angewendet werden kann.
Die klassische Homöopathie eignet sich nicht nur zur Behandlung und Linderung vieler akuter und chronischer Erkrankungen, sie eignet sich auch dazu, eine manchmal unumgängliche, veterinärmedizinische Behandlung zu begleiten.
Alle akuten und chronischen Erkrankungen können, neben der Behandlung durch den Tierarzt, homöopathisch begleitet werden. Die Homöopathie kann hier unterstützend angewendet werden, aber auch um die Nebenwirkungen der schulmedizinischen Medikation lindern und deren Folgeerkrankungen verhindern.
Solche homöopathische Begleitungen und Prophylaxen durch die Homöopathie sind z.B. bei Impfungen, Hormongaben, Antibiose oder Cortisonbehandlung und deren Folgen von großem Nutzen. Ebenso können notwendige Operationen mit homöopathischen Mitteln begleitet werden.
Die homöopathische Vor – und Nachsorge bei Operationen und chirurgischen Eingriffen ist eine große Erleichterung für das betroffene Tier, beschleunigt den Heilungsprozess und kann Komplikationen verhindern.
Alle höheren Tierarten produzieren Krankheitssymptome. Die Homöopathie heilt durch Symptomenähnlichkeit. Die Ähnlichkeitsregel: simila similibus curentur – Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt, bedeutet, eine natürliche Krankheit wird durch eine ähnliche Kunstkrankheit geheilt. Das macht die Homöopathie zu einer schonenden, ganzheitlichen Behandlungsmethode und Therapieform, die nicht nur für den Menschen, sondern auch für Tiere und sogar für Pflanzen eine heilkräftige Alternative zu den herkömmlichen Behandlungsweisen bietet. Sie regt die Selbstheilungskräfte an, stärkt den Organismus und die Lebenskraft. Sie unterdrückt nicht einzelne Symptome, sondern berücksichtigt den Gesamtorganismus und setzt an der Ursache der Erkrankung an.
Die Homöopathie ist keiner Mode unterworfen und noch heute, wie vor über 200 Jahren, hat die Lehre von Dr. Samuel Hahnemann, dem Begründer der Homöopathie, unverändert Gültigkeit.
Um ein individuell passendes homöopathisches Arzneimittel für das erkrankte Tier im entsprechenden Krankheitsfall zu finden, müssen die relevanten Symptome gefunden, hierachisiert und dann repertorisiert werden.
Tiere können ihre Beschwerden ja nicht durch Sprache ausdrücken und so bin ich als Therapeut auf die objektiven Krankheitserscheinungen und auf die Hilfe und Beobachtungsgabe des Tierhalters angewiesen.
Bei chronischen Erkrankungen oder bei einer Konstitutionsbehandlung ist in der Regel ist die erste Fallaufnahme, die Erstanamnese, am zeitintensivsten. Nachfolgende Konsultationen beanspruchen weit weniger Zeit, da ja die meisten Daten und Krankheitssymptome schon aufgenommen sind und das Hauptaugenmerk den Veränderungen im Befinden des Tieres und der Erkrankung liegen.
Bei der Erstanamnese benötige ich, neben einer ausführlichen Beschreibung der vorhandenen Beschwerden auch genaue Informationen über alle bisherigen Erkrankungen und Therapien. Wichtig sind auch Informationen über den Charakter, die Vorlieben und Abneigungen Ihres Tieres. Darum bringen Sie bitte etwas Zeit und Geduld zur ersten Konsultation mit.
Nach einem ausführlichen Anamnesegespräch mit Ihnen, dem Tierhalter, folgt eine eingehende körperliche und diagnostische Untersuchung.
Ist eine genaue Diagnose im Einzelfall nicht möglich, oder sind spezifische Untersuchungsmethoden wie z.B. Röntgen, Elektrokardiographie, Ultraschall oder Endoskopie nötig, muss ein Tierarzt hinzugezogen werden. Für solche Untersuchungen fehlen in der Tierheilpraxis in der Regel die diagnostischen Möglichkeiten. Sollte dies der Fall sein, werde ich Sie bitten die nötigen Untersuchungen bei einem Tierarzt Ihres Vertrauens durchführen zu lassen.