Was ist beim Besuch eines homöopathisch arbeitenden Tierarztes anders als sonst?
Genau wie bei jedem anderen Tierarzt muss eine gründliche klinische Untersuchung des Patienten stattfinden. Soweit erforderlich, kommen dazu weiterführende Untersuchungen wie Röntgen, Blutuntersuchung, Ultraschall usw.. Vorsicht ist geboten, wenn jemand behauptet, auf all diese Untersuchungen verzichten zu können, denn auch für eine homöopathische Therapie ist eine gute klinische Diagnose unerlässlich. Sie ist wichtig, damit Erkrankungen, die eine anderweitige Versorgung nötig machen, wie z.B. Knochenbrüche, akutes Nierenversagen oder Diabetes mellitus, auch rechtzeitig erkannt werden. Darüber hinaus findet ein ausführliches Gespräch mit dem Besitzer über sein Tier statt. Es wird versucht, den Patienten möglichst genau kennen zu lernen. Ungewöhnliche Symptome, vergangene Krankheiten, besondere Verhaltensweisen und Charaktereigenschaften werden zu einem Gesamtbild zusammengefügt, um darüber ein spezielles, für diesen Patienten passendes Medikament zu finden. Dabei sind es häufig die vermeintlichen Nebensächlichkeiten, die einen wertvollen Hinweis geben können.