Was tun gegen Zecken bei Hunden?

Zecken bei HundenHunde laufen durch Felder, Wiesen und Gestrüpp in Parks und Wäldern. Hier sitzen Zecken an höheren Pflanzen und warten darauf, dass sie von einem warmblütigen Säugetier abgestreift werden. Neben wildlebenden Säugetieren und dem Menschen, sind insbesondere Hunde gefährdet. Auch wenn, so unglaublich das auch klingen mag, Zecken tatsächlich einen biologischen Sinn erfüllen, so steigt mit jeder Zecke die Infektionsgefahr mir gefährlichen Krankheitserregern bei Mensch und Hund. Aus diesem Grund ist es unvermeidbar so gut es geht Zeckenbisse zu vermeiden.

Unterschiedliche Anfälligkeit

Zecken mögen es dunkel, warm und feucht. Ihr weicher Körper trocknet sehr schnell aus und je weniger Licht auf sie fällt, desto versteckter und somit sicherer ist die Stelle, an der sie saugen. Daraus ergibt sich, dass Zecken Hunde mit einem langen Fell bevorzugen. Gleichzeitig wird es umso schwieriger die Zecken bei Hunden mit langem Fell zu entfernen. Deshalb ist es wichtiger vorzubeugen und es gar nicht erst zum Biss kommen zu lassen. Hierfür gibt drei unterschiedliche Gruppen von Mitteln: frei verkäufliche biologische Mittel, frei verkäufliche chemische Mittel und nicht frei verkäufliche Mittel vom Tierarzt. Die Bedeutung und Sinnhaftigkeit der jeweiligen Mittel steigt der Reihe nach mit der Beliebtheit des Hundes bei Zecken. Diese tollen Tipps gegen Hundezecken, haben wir auf https://tierabwehr.net/zecken-bei-hunden/ gefunden.

Biologische Mittel

Biologische Mittel sind lediglich als Zusatzschutz zu betrachten. Wenn der Hund ein kurzes Fell hat und ihn eine Zecke ohnehin kaum als Wirt wählen würde, wird sie dies erst recht vermeiden. Zu diesen Mitteln gehören diverse Ätherische Öle, Kokosöl und Kräuterhalsbänder. Während bei Kokosöl eine gewisse schützende Wirkung nachgewiesen wurde, ist die Wirkung von Ätherischen Ölen fragwürdig und von Kräuterhalsbändern praktisch nicht vorhanden. Allen diesen Mitteln ist gemein, dass sie durch ihren intensiven Geruch Zecken abschrecken sollen. Je intensiver der Geruch, desto größer sind somit die Chancen, dass sie überhaupt wirken. Darauf verlassen sollte man sich jedoch nicht!

Chemische Mittel

Chemische Mittel sind alle Produkte, die im Zooladen oder in der Haustier Abteilung guter Supermärkte frei verkauft werden. Es handelt sich hierbei insbesondere um Halsbänder, Sprays und Spot-Ons. Diese enthalten chemische Wirkstoffe, welche sich im Fell und auf der Haut verteilen und im Idealfall einen flächendeckenden Schutz bieten. Diese Produkte enthalten eine kleine Palette wirksamer Inhaltsstoffe, welche auch bei Mitteln vom Tierarzt vorhanden sind. Der Unterschied besteht lediglich in der geringeren Konzentration. Anzumerken ist an dieser Stelle, dass diese Mittel nicht nur Zecken bei Hunden wirksam töten, sondern auch viele andere, oftmals sehr viel nützlichere Insekten und Spinnentiere.

Mittel vom Tierarzt

Wer seinen Hund wirklich wirksam vor Zecken schützen will, muss beim Tierarzt entsprechend starke Mittel mit sehr hohen Wirkstoffkonzentrationen kaufen. Diese Mittel töten mit hoher Sicherheit jede Zecke. Die enthaltenen Gifte töten oftmals auch ähnlich wirksam Flöhe, Haarlinge oder sogar Mücken. Der Nachteil ist, dass die hohen Konzentrationen auch die Umwelt stark belasten. Die Mittel, hier sind es manchmal zusätzlich auch Präparate für die innere Anwendung, bilden einen Wirkstoff Film auf Haut und Fell, welcher in Vegetation und im Wasser zurückbleibt und selbst Bienen und Fische effizient tötet. Diese Mittel sind wirksam – müssen jedoch mit Bedacht eingesetzt werden.