Ein kleiner Stubentiger als neuer Freund und Mitbewohner

Know-how zur Samtpfote

StubentigerUm Ihnen die Entscheidung zu erleichtern, ob eine Katze als Haustier in Frage kommt, hier einige erstaunliche Fakten: Aktuelle Umfragen des GfK Marktforschungsinstitut ergaben, dass die schnurrenden Stubentiger beliebter sind als Hunde. Miauende Samtpfoten sind steuerfrei und das dreimal Gassi Gehen entfällt. Diese entzückenden Wesen haben unter anderem sogar eine heilende Wirkung auf dem Menschen. Entspannung und Ruhe bieten sie alle. Sie sind widerstandsfähig, es kommt selten zu Erkrankungen und Katzen verletzen sich kaum ernsthaft. Der Betreuungsaufwand bei kürzeren Abwesenheiten ist geringer und kostengünstiger.

Checkliste zur Anschaffung einer Katze

Die durchschnittliche Lebenserwartung der außergewöhnlichen, 3,6-4,5 kg schweren Samtpfoten liegt bei 15-20 Jahren. Die stillen, nachtaktiven, zirka 23-25 cm großen Tiere lieben Trockner und Waschmaschinen als Schlafplätze. Diese müssen Sie natürlich nicht opfern, denn es gibt Alternativen, wie z.B. ein guter Kratzbaum mit Katzenschlafplatz. Ihr täglicher Schlafbedarf ist bei rund 12 bis 16, bei älteren Katzen sogar über 20 Stunden.

Ob es eine reine Wohnungskatze oder Freigänger werden soll, hängt von den Gegebenheiten vor Ort hab. Welche Katzenrasse Sie wählen, ist Sache des persönlichen Geschmacks. Zu den beliebtesten Arten gehören wohl neben Britisch Kurz-Langhaar, Siamesische/Perserkatzen auch Birma wie Maine Coon Katzen. Diese Fragen sollten im Vorfeld abgeklärt sein, um den richtigen tierischen Mitbewohner einziehen zu lassen. Sind Familienmitglieder allergisch und sind alle einverstanden mit einer Samtpfote? Erfüllt die Wohnung alle Voraussetzung für eine artgerechte Haltung und ist ausreichend Zeit für Beschäftigung und für Pflege vorhanden? Ist genügend Budget für einmalige und monatliche Ausgaben vorrätig und gibt es einen Tierarzt Ihres Vertrauens? Wenn das alles geklärt ist, kann die kleine Raubkatze einziehen.

Das Starter Set

Vor dem Einzug heißt es eine Grundausstattung für den neuen Mitbewohner zu organisieren. Benötigt werden neben einem Trink-Futternapf noch folgende Gegenstände im optimalen Starter-Set:

  • Transportbox
  • Pflegezubehör (Bürste, Kamm usw.)
  • Schlafplat
  • Katzenklo
  • Katzenstreu & spezielle Schaufel zum Reinigen
  • Spielzeug (Stoffmaus, Rascheltunnel)
  • Kratzbaum

Schutznetz für Balkon/ Fenstersicherung

Für freilebende Stubentiger empfiehlt sich eine Katzenklappe für ein Kommen und Gehen. Zum Abschluss wird noch Nass-Trockenfutter, Verdauungshilfen und ein paar Leckerlis benötigt.

Der Tag des Einzuges

Der nächste Punkt auf der Liste ist das Abholen und Ankommen des neuen vierbeinigen Mitbewohners. Am besten ist es, das Kätzchen mit einer speziellen Transportbox für Katzen vom Züchter oder aus dem Tierheim abzuholen. Wenn Sie ein Kätzchen vom Züchter holen, achten Sie darauf, dass das Katzenbaby mindestens acht Wochen bei der Mutter war, empfehlenswert sind sogar 12 Wochen. Sollte die Katze aus dem Tierheim kommen, wird die Freude bei der Katze groß sein, endlich ein neues Zuhause gefunden zu haben. Sie selber profitieren dann davon, dass diese Tiere in der Regel im Tierheim kastriert oder sterilisiert, ordentlich entwurmt und medizinisch untersucht wurden.

Zuhause angekommen, wird Transportbox auf den Boden mit geöffneter Tür gestellt und die Entdeckungsreise kann beginnen. Bringen Sie Geduld mit und geben Sie dem Tier die nötige Eingewöhnungszeit und einen festen Rückzugsort, der für Dritte tabu bleibt.

Im Internet findest man sinnvolle und praktische Tipps und sogar Videos zur Vergesellschaftung mehrerer Samtpfoten oder auch von Hund und Katze.

Viel Spaß beim Abenteuer Katze!